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Kunst/Vergangenheit
Hinweis auf die Ausstellung "After Images - Kunst als soziales Gedächtnis" --> hier.

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Zu annoncieren:
„Zeitgeschichte-online“ mit neuem Themenschwerpunkt zur Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ vor 25 Jahren

Im Januar 2004 war es 25 Jahre her, dass die US-amerikanische Fernsehserie „Holocaust“ erstmals auf den Bildschirmen der (West-)Deutschen zu sehen war. Bis dahin war der Begriff „Holocaust“ als Synonym für den Massenmord an den europäischen Juden hierzulande nur den wenigsten geläufig, und die Ausstrahlung der Serie trug ihren Teil dazu bei, dass sich dies grundlegend geändert hat. Die Redaktion des Internet-Portals „Zeitgeschichte-online“ nimmt dieses Ereignis zum
Anlass, um an die Serie selbst, die Diskussionen in ihrem Umfeld und den geschichtskulturellen Kontext zu erinnern sowie die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus im Fernsehen auch über den engen
Zusammenhang der Serie hinaus zum Thema zu machen.

Christoph Classen, Die Fernsehserie „Holocaust“ (1979) – Rückblicke auf
eine „betroffene Nation“. Zum Themenschwerpunkt

Jürgen Wilke, Die Fernsehserie „Holocaust“ als Medienereignis

Harald Schmid, Die „Stunde der Wahrheit“ und ihre Voraussetzungen. Zum
geschichtskulturellen Wirkungskontext von „Holocaust“


Heidemarie Uhl, Von „Endlösung“ zu „Holocaust“. Die TV-Ausstrahlung von „Holocaust“ und die Transformationen des österreichischen Gedächtnisses (aus: dies. [Hg.], Zivilisationsbruch und Gedächtniskultur. Das 20. Jahrhundert in der Erinnerung des beginnenden 21. Jahrhunderts, Innsbruck 2003, S. 153-179)

Wulf Kansteiner, Populäres Geschichtsfernsehen vor „Holocaust“: Die Darstellung des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges in drei Erfolgssendungen des ZDF

Edgar Lersch, Vom „SS-Staat“ zu „Auschwitz“. Zwei Fernsehdokumentationen zur Vernichtung der europäischen Juden vor und nach „Holocaust“

Jens Müller-Bauseneik, Die US-Fernsehserie „Holocaust“ im Spiegel der deutschen Presse (Januar – März 1979). Eine Dokumentation

NS-Vergangenheit und Holocaust in den Medien. Eine Auswahlbibliographie


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In der NZZ wurde die Harald-Schmidt-Show gewürdigt.
Teilweise richtig, übrigens, die Überschrift lautet allerdings "Es gibt kein richtiges Fernsehen im falschen", und zudem enthält die Würdigung Sätze wie "Harald Schmidt ist grandios gescheitert, weil er die Grundlektion nicht begriffen hat, dass das Medium die Botschaft ist." Anscheinend muss auch die Kritik scheitern und zwar nicht grandios.

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Revisionismus mit Herz
Aus aktuellem Anlass (der jüngsten TV-Berichterstattung): nochmal ein älterer Artikel auf
Telepolis über die jüngste, demnächst wahrscheinlich in Deutschland erscheinene Kampagne der Tierrechts-Organisation PETA, die gerne Fleischessen und Massentierhaltung mit dem "Holocaust" gleichsetzt. Deutsche Medienschaffende tun mit, in einer aufschlussreichen Mischung aus PR-Problembewusstsein, persönlicher Betroffenheit und gerngesehenem Öko-Radikalismus. Dabei unter anderem "Reinhard Mey" und natürlich "Blümchen". Als Chef-Tierschützer tritt neuerdings der Kommunarde"Thomas D." auf. Wer sagt da noch, die Alternativbewegung hätte in Deutschland keine Spuren hinterlassen?


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