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laugardagur, 4. október 2003


"Max": Korrespondenz 076
marks schreibt über Max.
Die Korrespondenz 076 ist erschienen.


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"Cusack"
mag ein schlauer Kopf und kluger Kerl sein; allein: das "Hitler in uns"/"Mörder in mir"-Thema ist nicht sonderlich neu und leuchtet auch - so aufgezogen - nicht sonderlich ein. Möglicherweise hat der Film über den Aufhänger hinaus einiges zu bieten (und hoffentlich mehr als die revisionistische Psychologie, wie sie etwa das Buch zu den Schülern Hitler und Wittgenstein liefert). Auf den ersten Blick scheint es aber nur um Fallhöhe zu gehen: ähnlich wie bei Conversation with the beast von Armin Müller-Stahl oder Apt pupil von Bryan Singer. Man müsste sich das mal genauer angucken, und eine vergleichende Kritik schreiben. Wer machts?

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Wie beim Skat:
Der, der fragt.

(Es ist schön, sich mit Albernheiten von der Arbeit ablenken zu dürfen.)

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ich kenne das ja als: immer die sau, die grunzt. aber das nur nebenbei. wichtiger scheint mir dies: so bald man anfaengt, den film ernst zu nehmen, hat er verloren. behandelt man ihn als tauglichen versuch, als vergleichsfaehig, dann tut man ihm sogar ein wenig unrecht. der film ist sehenswert, weil er so offensichtlich nicht funktionieren kann als viel mehr als ein, hmja, pop-kultureller denkanstoss fuer leute, die sich mit geschichte nicht oder kaum beschaeftigen. und trotzdem gemacht wurde - wie man vermuten darf/muss - von leuten, die das eigentlich wissen sollten.

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"Skat"
a. Ist der Film dann nicht mehr als eine Spielfigur? Meta-Film über biopics? Oder viel mehr: ein subversives Statement zum Geschichtskino? Möglich, aber offensichtlich nicht Cusacks Intention. Oder die vom ihm in Interviews zelebrierte Ernsthaftigkeit gehört mit zum Projekt.
b. Ich denke, man kann trotzdem ernstnehmend vergleichen: Funktionsweisen, Ansprüche, avisiertes Publikum, Genrebezüge etc. Humor und Hitler? Vielleicht ist der Great dictator von Chaplin die bessere Referenz? Oder - wie mir zum Thema Fallhöhe einfällt - "Adolf, die Nazisau von Walter Moers; "Hitler privat" von Achim Greser gar?
c. Ich hätte noch anzubieten: "Wer zuletzt lacht, lacht am besten."

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"Max"

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danke für den Hinweis.
(Und nur ein kleiner Nachtrag/Dissens zum Artikel: der Film macht natürlich nicht das gleiche wie seriöse Geschichtswissenschaft. Diese würde zwar auch zu erklären versuchen statt zu dämonisieren, jedoch nie so personalisieren. Zumindest, wenn sie gut ist.)

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